Aktuelles aus Bad Tabarz und dem Rathaus


Virenbelastete E-Mails

Momentan kursieren falsche E-Mails mit Rechnungen oder gescannten Dokumenten im Anhang, angeblich von der Verwaltung bzw. vom Kuramt der Gemeinde Bad Tabarz versandt.
Bitte diese E-Mails nicht öffnen. Im Zweifelsfall vor dem Öffnen bitte den Absender kontaktieren, ansonsten löschen!

Die Verwaltung weist darauf hin, dass Rechnungen nicht per E-Mail verschickt werden.

Bad Tabarz, Dezember 2017

 

Volkstrauertag am 19.11.2017 Einladung zur Kranzniederlegung

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,
verehrte Gäste,

anlässlich des Volkstrauertages lade ich Sie in diesem Jahr zu einer ca. halbstündigen Gedenkveranstaltung

am 19.11.2017, um 11:30 Uhr,

zur Kranzniederlegung an das Kriegsgräberdenkmal/Märchenwiese ein.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

• Ansprache des Bürgermeisters
• Ansprache des Herrn Pfarrer Kunze (ev. Kirchgemeinde)
• Kranzniederlegung
• Schweigeminute

 

gez. Ortmann
Bürgermeister

 

Einladung zur Einwohnerversammlung

Die nächste Einwohnerversammlung findet am 01.11.2017, 18:30 Uhr, im Versammlungsraum des Feuerwehrgerätehauses statt.

Tagesordnung:
1. Beantwortung schriftlicher Bürgeranfragen
2. Finanzielle Situation der Gemeinde
3. tabbs vital GmbH –
Aktueller Sachstand zu den Sanierungsarbeiten und wirtschaftliche Situation
4. Sonstiges

Um auf Ihre Fragen umfassend antworten zu können, bitte ich Sie Ihre Anfragen bis zum 30.10.2017 schriftlich zu Händen des Bürgermeisters einzureichen. Vielen Dank!

gez. Ortmann,  Bürgermeister

 

 

Rathaus geschlossen!
Werte Bürgerinnen und Bürger,
aufgrund einer technischen Umstellung am Server wird am Donnerstag, dem 12.10.2017 und Freitag, dem 13.10.2017 das Rathaus geschlossen sein. Davon ist auch die telefonische Erreichbarkeit betroffen. DRINGENDE FÄLLE melden Sie bitte an die Kurverwaltung (10-17 Uhr), Lauchagrundstr. 12 a oder per Telefon unter 036259 – 5600.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Die Gemeindeverwaltung

 

 

 

Werte Bürgerinnen und Bürger,

am Freitag, den 26.05.2017 bleibt das Rathaus aus organisatorischen Gründen geschlossen. 
Ab Montag, den 29.05.2017 ist die Gemeindeverwaltung wieder zu den gewohnten Dienstzeiten erreichbar.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

David Ortmann
Bürgermeister

 

 

Einladung zur Einwohnerversammlung
Zehn Themenabende mit Brychcy und Ortmann zur geplanten Gebietsreform

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 15. Mai findet die erste von zehn Einwohnerversammlungen der Gemeinde Bad Tabarz und der Stadt Waltershausen statt. Die Themenabende sollen die geplante Gebietsreform sowie den bisherigen Stand der Gespräche über die mögliche Eingliederung der Gemeinde Bad Tabarz in die Stadt Waltershausen beleuchten. Bürgermeister Michael Brychcy und ich werden Ihre Fragen beantworten sowie Ideen und Anmerkungen jederart entgegennehmen.
Die gemeinsamen Einwohnerversammlungen der Stadt Waltershausen und der Gemeinde Bad Tabarz finden statt am:

Datum Beginn Veranstaltungsort
15.05.2017 19 Uhr Kukuna, Lauchagrundstraße 12a, 99891 Bad Tabarz
16.05.2017 19 Uhr Rathaus, Markt 1, 99880 Waltershausen
23.05.2017 19 Uhr Gasthaus „Zur Linde“, Cabarzer Str. 5, OT Fischbach
24.05.2017 19 Uhr Gasthaus Zum Stern, Walther-Rathenau-Str. 59, 99891 Bad Tabarz
29.05.2017 19 Uhr Haus des Gastes, Am Wallgraben 1, OT Winterstein
06.06.2017 19 Uhr GutsMuths Gedächtnishalle, Leinaer Weg 3, OT Schnepfenthal
07.06.2017 19 Uhr Sozialgebäude, Am Langen Feld 10, OT Schwarzhausen
20.06.2017 19 Uhr Heimatstube in Alten Schule, Lindenplatz 2, OT Langenhain
21.06.2017 19 Uhr Bürgerhaus, Am Erlich 7 b, OT Schmerbach
26.06.2017 19 Uhr Ortsteilzentrum, Auf der Aub 45, OT Wahlwinkel

Um auf Ihre Fragen umfassend antworten zu können, bitten wir Sie, Ihre Anfragen jeweils drei Tage vor einer Einwohnerversammlung, schriftlich zu Händen des Bürgermeisters einzureichen. Vielen Dank!
gez. David Ortmann
Bürgermeister

 

Einladung zur Einwohnerversammlung entsprechend § 15 (1) ThürKO

Sehr geehrte Damen und Herren, 

am Donnerstag, den 11. Mai 2017 um 18:30 Uhr findet die diesjährige Einwohnerversammlung im KUKUNA, Lauchagrundstraße 12a, 99891 Bad Tabarz statt.

Tagesordnung:

  1. Erstes Bad-Tabarzer Investorenforum – Ein Gesamtüberblick über die Entwicklung der Gemeinde
  2. Eröffnung der Kinderkrippe „Tabarzer Käthchen“
  3. Bepflanzung von Grünflächen – Blumen-/Pflanzenpatenschaften
  4. Sachstand tabbs vital GmbH
  5. Beantwortung schriftlicher Bürgeranfragen
  6. Sonstiges

Um auf Ihre Fragen umfassend antworten zu können, bitte ich Sie, Ihre Anfragen bis Dienstag,

den 9. Mai 2017, schriftlich zu Händen des Bürgermeisters einzureichen.

gez. David Ortmann, Bürgermeister

 

Stallpflicht für Geflügel aufgehoben!

Mit der Allgemeinverfügung vom 28.03.2017 hat das Landrastamt Gotha als zuständige Behörde die Allgemeinverfügung zur Festlegung der Aufstallung von Geflügel  vom 30.01.2017 aufgehoben. Die Stallpflicht gilt nur noch in den festgelegten Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten. In der Gemeinde Bad Tabarz darf das Geflügel wieder im Freien gehalten werden.

i.A. Trutschel, Ordnungsamt

 

Stallpflicht für Geflügel bleibt bestehen!

Die Stallpflicht für Geflügel in ganz Thüringen bleibt weiterhin bestehen. Lediglich die Sperr- und Beobachtungsgebiete rund um Georgenthal wurden mit der 1. Allgemeinverfügung zur Aufhebung von Sperrbezirk und Beobachtungsgebieten des Landratsamtes Gotha vom 06.03.2017 aufgehoben. Die allgemeine Stallpflicht sowie das Verbot von Geflügelausstellungen haben jedoch weiter Gültigkeit. Das bedeutet, dass alle Geflügelhalter auch weiter ihre Tiere nach den Maßgaben des Landratsamtes Gotha einzustallen haben. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten im Sinne von § 32 Abs. 2 Nr. 3 des TierGesG dar. Diese können mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 30.000 € geahndet werden.

i.A. Trutschel, Ordnungsamt

 

Öffentliche Auslegung gem. § 3 (2) BauGB Bebauungsplan „Bauhof Fischbacher Straße“

Liebe Bürger! In der Zeit vom 06.03.2017 bis 07.04.2017 zu den Dienstzeiten Montag bis Freitag 9 – 12 Uhr, Dienstag 15-18 Uhr und Donnerstag 14-16 Uhr können Sie den o.g. Bebauungsplan im Bauamt (Zimmer 6) einsehen.

 

BPl_BauhofEntwurfJan2017

BPl_BauhofTextJan2017

 

!!! Aufgrund einer technischen Umstellung kann es am Dienstag, den

21.02.2017 zu Beeinträchtigungen bei der telefonischen Erreichbarkeit

im Tabarzer Rathaus kommen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

An alle Tabarzer Bürgerinnen und Bürger!

Neben der einmal jährlich stattfindenden Einwohnerversammlung nach § 15 (1) ThürKO bietet der Tabarzer Bürgermeister eine zusätzliche Versammlungen als Bürgerversammlung an.

Die nächste Bürgerversammlung in Tabarz

findet am Montag, dem 30.01.2017, 18:30 Uhr, im KUKUNA, Lauchagrundstr. 12a, 99891 Tabarz statt.

Tagesordnung:

  1. Situation Winterdienst
  2. Haushalt 2017
  3. Situation tabbs vital GmbH
  4. Sonstiges

Nutzen Sie dieses zusätzliche Angebot des Bürgermeisters, um zeitnah über die Entwicklungen in unserem Ort informiert zu sein.

Mit freundlichem Gruß

gez. Ortmann, Bürgermeister

 

ÖFFNUNGSZEITEN ZWISCHEN DEN JAHREN

Werte Bürger*innen,

in der KW 52 (26.12.2016 – 01.01.2017) ist das Rathaus nur am

Dienstag, den 27.12.2016 von 9 bis– 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr und

Donnerstag, den 29.12.2016 von 14 bis 16 Uhr für Sie geöffnet.

Am Freitag, den 30.12.2016 bleibt das Rathaus geschlossen.

 

Touristinformation/Kuramt:

Samstag, den 24.12.2016 von 10 – 13 Uhr,

Sonntag, den 25.12.2016 und Montag, den 26.12.2016 von 10 – 14 Uhr geöffnet.

Am Samstag, den 31.12.2016 bleibt die Touristinfo geschlossen;

Am Sonntag, den 01.01.2017 ist wieder geöffnet von 10 – 14 Uhr.

 

Aussichtsturm Großer Inselsberg:

Samstag, den 24.12.2016 geschlossen,

Sonntag, den 25.12.2016 und Montag, den 26.12.2016 von 10 – 16 Uhr geöffnet.

Am Samstag, den 31.12.2016 bleibt der Aussichtsturm geschlossen;

Am Sonntag, den 01.01.2017 ist wieder geöffnet von 10 – 16 Uhr.

 

Wir wünschen eine ruhige Adventszeit und besinnliche Feiertage!

Ihr Bürgermeister David Ortmann und das Rathaus-Team

 

 

ACHTUNG WARTUNGSWOCHE!

In der Zeit vom 21.11. – 25.11.2016 bleibt unser Aussichtsturm Großer Inselsberg geschlossen!

Ab dem 26. November 2016 öffnet der Turm, wie gewohnt, täglich von 10 – 16 Uhr.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Kuramt Tabarz

 

EINLADUNG ZUR BÜRGERVERSAMMLUNG

 Die Gemeinde Tabarz lädt am kommenden Donnerstag, den 27. Oktober 2016 ab 19 Uhr zur Bürgerversammlung ins KUKUNA ein. Thema der Zusammenkunft ist die anstehende kommunale Gebietsreform im Jahr 2018. Die Gemeinde Tabarz liegt mit rund 4.000 Einwohnern unter der vom Gesetzgeber geforderten Untergrenze nach der in einer Kommune mindestens 6.000 Einwohner leben müssen, um eigenständig bleiben zu können.

Bürgermeister David Ortmann, Gemeinderatsvorsitzender Otto Böttcher, der 2. Beigeordnete Dieter Hellmann und der Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion Christian Theodor wollen die Bürger über die nun anstehenden Aufgaben informieren. Bürgermeister Ortmann: „Kommen Sie zur Bürgerversammlung. Bringen Sie Ihre Vorstellungen und Ideen aktiv ein. Entscheiden Sie mit, was auch in Zukunft für unsere Gemeinde Priorität haben soll.“

 

Niedrigzinsphase: Tabarz spart Über 142.000 Euro

In der Gemeinde Tabarz führten Zinsanpassungen bei gemeindeeigenen Darlehen zu erheblichen Einsparungen. Insgesamt seien in diesem Jahr Kredite über 4.821.778,87 Euro neu verhandelt worden.

Laut Bürgermeister David Ortmann führen die Zinsanpassungen im Jahr 2017 zu Einsparungen über 142.355,60 Euro. „Angesichts der zu bewältigenden Altlasten ist diese Entwicklung äußerst günstig für uns“, so Ortmann. 

Wie Steve Gerlach, Kämmerer der Gemeinde Tabarz, erklärt, „soll ein Teil der Zinseinsparungen in eine höhere Tilgung fließen“. Tabarz wird demnach im kommenden Jahr Schulden in Höhe von 359.878,48 Euro tilgen, rund 29.000 Euro mehr als 2016. Der Rest der Zinseinsparung verbleibt in der Gemeinde.

 „Auch insgesamt verläuft der Schuldenabbau überplanmäßig“, so Ortmann.

Gezahlt wurden 2015 und 2016 der Verlustausgleich für den Skilift für die Betreibungsjahre 2009 und 2010. Er betrug 75.700 Euro. Getilgt, auch darauf verweist Bürgermeister David Ortmann, wurden Schulden, die die Gemeinde noch beim Gemeindewerk Tabarz hatte. Es waren 119.350 Euro offen für Arbeiten an der Datenbergstraße und an der Reinhardsbrunner Straße. Erledigt wurden sie nach Gemeindeauskunft in den Jahren 2012 und 2013, nur eben nicht bezahlt. Auch das sei im vergangenen Jahr erledigt worden.

 

EINSTIMMIG: GEMEINDERAT BESCHLIESST NACHTRAGSHAUSHALT

Der Tabarzer Gemeinderat hat dem von Bürgermeister David Ortmann und Kämmerer Steve Gerlach vorgelegten Nachtragshaushalt für das Jahr 2016 einstimmig beschlossen. Die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes umfassen 5.441.320 Euro. Im Investitionshaushalt werden 1.119.360 Euro veranschlagt.

Nötig wurde der Nachtragshaushalt durch überdurchschnittliche Mehreinnahmen in Höhe von insgesamt 210.270 Euro im Verwaltungshaushalt und 494.380 Euro im Vermögenshaushalt. Die Mehreinnahmen im Verwaltungshaushalt resultieren u. a. aus höheren Einnahmen aus Kurbeiträgen und Steuern. Die Mehreinnahmen im Vermögenshaushalt konnten u. a. durch den Verkauf des Bauhofgeländes erzielt werden. Zudem freut sich die Gemeinde über mehr Fördermittel als geplant.

Laut Bürgermeister David Ortmann sei es wichtig, dass in Tabarz dringend investiert und langfristig aufgestauter Bewirtschaftungsaufwand reduziert wird. So sei es in diesem Jahr unter anderem notwendig die Tabarzer Feuerwehr mit einem neuen Einsatzleitfahrzeug auszurüsten, die Brandschutzmaßnahmen in der Kita Villa Kunterbunt weiter voranzutreiben, aber auch dringende Baumpflegearbeiten im Ort durchzuführen.

Die Gemeinde Tabarz hat in diesem Jahr ein Baumschutzgutachten von einem ortsansässigen Forstingenieurbüro erarbeiten lassen. Dies war aus Gründen der Verkehrssicherheit erforderlich. Das Gutachten ergab u. a. das von den 494 begutachteten Bäumen rund 170 dringenden Pflegeaufwand bedürfen. Bei ca. 70 Bäumen musste die Gemeinde aufgrund der Verkehrssicherungspflicht sofort handeln.

Der Bauhof der Gemeinde Tabarz führt aufgrund einer Anweisung des Bürgermeisters seit dem vergangenen Jahr keine Baumpflegearbeiten mehr durch. Ortmann: Unseren Mitarbeitern fehlen nicht nur die erforderlichen Kenntnisse, sondern vor allem die arbeitsschutzrechtlichen Zertifikate. Aus diesem Grund habe die Gemeinde die Verkehrssicherungsmaßnahmen nach Ausschreibung an die Baum- und Industriekletterei Thomas Neuland vergeben. Die Verkehrssicherungsmaßnahmen bedeuteten Kosten in Höhe von ca. 18.000 Euro.

Insgesamt habe sich die Leistungsfähigkeit der Gemeinde Tabarz aber verbessert. „Trotz Mehrinvestitionen kann gleichzeitig zur Verbesserung der Liquidität der Kassenkredit der Gemeinde schneller als ursprünglich geplant zurückgezahlt werden“, erklärt Kämmerer Steve Gerlach. „So ist es möglich, dass die Gemeinde im laufenden Jahr erstmals seit 2011 zeitweise völlig auf die in Anspruchnahme eines Kassenkredites verzichten kann. Auch die dauernde Leistungsfähigkeit der Gemeinde habe sich verbessert: „Sieht der Haushaltsplan für das Jahr 2016 eine Freie Spitze von 23.980 € vor, so kann im Nachtragshaushalt auf eine Freie Spitze von 70.070 € verwiesen werden“, erklärt der Kämmerer.

 

GEMEINDERAT STIMMT FÜR NAMENSÄNDERUNG (12.10.2016)

Der Gemeinderat der Gemeinde Tabarz hat in seiner vergangenen Sitzung entschieden, den Namenbestandteil „Bad“ zu beantragen. Wie Bürgermeister David Ortmann mitteilt, können Gemeinden, die entsprechend des Thüringer Kurortegesetzes als Kneipp-Heilbad anerkannt wurden, einen Antrag beim Thüringer Innenministerium stellen, den Namensbestandteil „Bad“ führen zu dürfen.

Tabarz wurde mit der Übergabe des Bescheides und der Urkunde am 29. Juni 2016 staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad. Der Name der Gemeinde würde künftig dementsprechend Bad Tabarz lauten. Laut Franziska Schwertfeger, von der Gemeindeverwaltung Tabarz, kann dies weitere touristische und wirtschaftliche Vorteile bringen. „Eine Namensänderung in „Bad Tabarz“ ist sinnvoll, um unseren Markenkern, die Physiotherapie nach Sebastian Kneipp und das Kur- und Gesundheitsangebot des Kneippheilbades Tabarz noch besser herauszustellen. Für die Bürger entstehen durch die Namensänderung keine weiteren Belastungen, denn die Ausweise werden durch die Änderung nicht ungültig“, so Franziska Schwertfeger.

„Wichtig sei, dass die Gemeinde Tabarz den Namenszusatz Bad künftig zwar als Vorteil aber auch als Verpflichtung begreift“, erklärt Bürgermeister David Ortmann. „Wir haben zwar das Ziel Kneipp-Heilbad erreicht, müssen aber in den nächsten Jahren weit mehr Ressourcen für Pflege- und Infrastruktur aufwenden.“ Nicht alles in Tabarz sei bereits „Bad“-verdächtig. Für Ortmann steht fest, dass die Gemeinde diese Herausforderung annimmt.

Der Bürgermeister: „Tabarz profitiert schließlich nun erstmals von dem sogenannten Kurlastenausgleich. Die Höhe der Landeszuweisung beträgt über 707.000 Euro. Ohne Heilbad-Prädikat wären wir leer ausgegangen. So gesehen ist die Physiotherapie nach Kneipp auch finanziell enorm wertvoll für uns. Also Vorteil und Verpflichtung zugleich.“ Dieses Geld solle künftig auch für Pflegemaßnahmen im Ort eingesetzt werden.

 

NEUER AUFSICHTSRAT FÜR TABBS

(08.10.2016)

Der Aufsichtsrat der Tabbs Vital GmbH wird abberufen. Diese Empfehlung sprach der Gemeinderat der Gemeinde Tabarz auf Vorschlag von Bürgermeister David Ortmann aus. „Es wird derzeit daran gearbeitet, dass Unternehmen über einen Insolvenzplan zu sanieren“, erklärt Bürgermeister David Ortmann. „Es ist unser Ziel, dass das Bad in den kommenden Monaten aus der Insolvenz geführt wird. Laut Ortmann könne ein Neustart allerdings nicht mit der alten Unternehmensspitze und deren Aufsichtsgremium erfolgen.
Lediglich Tourismusfachmann Prof. Dr. Harald Kunze aus Weimar soll aus dem alten in den neuen Aufsichtsrat übernommen werden. Neuer Experte für Finanzen soll der Steuerberater Andreas Pfeifer aus Fischbach werden. Als Fachmann für Bäderwesen wird Lutz Gerlach aus Waltershausen in das Aufsichtsgremium berufen. „Lutz Gerlach war bereits von 1997 bis 2002 im Tabbs tätig. Von 2002 bis 2016 war er für das Schwimmbad und die Eisbahn in Waltershausen verantwortlich“, berichtet Ortmann. „Wir freuen uns, dass wir einen Mann mit Praxis- und Tabbs-Erfahrung für den neuen Aufsichtsrat gewinnen konnten.“
Des Weiteren werden Gemeinderatsmitglied Marcus Darr und Bürgermeister David Ortmann im neuen Aufsichtsrat tätig sein.
Die Abberufung der alten und Berufung der neuen Aufsichtsratsmitglieder wird in der kommenden Woche erfolgen. Danach werde zügig eingeladen. Laut Gesellschaftsvertrag beträgt die Ladungsfrist 14 Tage. Sodass die erste Aufsichtsratssitzung frühesten für die 43. Kalenderwoche einberufen werden kann.
Ortmann will in dieser Sitzung den weiteren Fahrplan erläutern. Außerdem wird der Aufsichtsrat als eine der ersten Amtshandlungen eine neue Geschäftsführung bestimmen.
 

707.000 EURO FÜR TABARZ –

MATTHIAS HEY UND DR. WERNER PIDDE BESCHEREN KURORTEN GELDSEGEN

(01.10.2016)

Bürgermeister David Ortmann hat am vergangenen Freitag, dem 30.09.2016, eine Annahmeanordnung über 707.000 Euro unterzeichnet. „Ein wahrer Geldsegen, der natürlich extrem helfen wird, uns weiter aus dem Tal zu kämpfen und unser Angebot als Heilbad zu verbessern“, unterstrich Ortmann.

Bei der üppigen finanziellen Zuweisung handelt es sich um den sogenannten Kurlastenausgleich, der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgereicht wird. Der Bürgermeister: „Tabarz profitiert nur von dem Kurlastenausgleich, weil wir tatsächlich in diesem Jahr zum Kneipp-Heilbad ernannt wurden. Ohne Prädikat wären wir leer ausgegangen. So gesehen ist die Physiotherapie nach Kneipp auch finanziell enorm wertvoll für uns.“

Neben Tabarz können sich im Landkreis Gotha auch Tambach-Dietharz (86.200 Euro) sowie Friedrichroda und Finsterbergen (938.400 Euro) über den Sonderlastenausgleich für Kurorte freuen.

Die an die Kommunen überwiesene Summe setzt sich aus den im Jahr 2015 gezählten Übernachtungen und den in örtlichen Kliniken zu belegenden Reha-Betten zusammen.

Bürgermeister David Ortmann dankte in diesem Zusammenhang vor allem den beiden SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Werner Pidde und Matthias Hey. Sie hätten die Koalitionsfraktionen von der Einführung des Kurlastenausgleichs überzeugt und im Landtag für die Zuweisung gestimmt.

Außerdem seien Bernhard Schönau, dem Bürgermeister von Bad Langensalza und Präsident des Thüringer Heilbäderverbandes; Klaus Bohl, dem Bürgermeister der Stadt Bad Salzungen und Thomas Klöppel, dem Bürgermeister der Stadt Friedrichroda, für ihren Einsatz für den Kurlastenausgleich zu danken.

Laut Ortmann hatten auch die Tabarzer ihren Teil zur Einführung des Kurlastenausgleichs beigetragen. Schließlich habe Ortmanns ehemaliger Arbeitgeber, die SPD-Landtagsfraktion in den Jahren 2014 und 2015 mit all ihren Abgeordneten, Staatssekretären und Ministern ihre Neujahrsklausuren im KUKUNA und dem Hotel „Zur Post“ in Tabarz abgehalten.

Dabei sei seitens der Sozialdemokraten auch beschlossen worden, am Kurlastenausgleich festzuhalten.

 

ABSAGE AN BUSUNTERNEHMEN STEINBRÜCK –

TABARZER SPRECHEN SICH EINSTIMMIG FÜR DIE WALDBAHN AUS

(12. September)

Die Gemeinde Tabarz hat dem Antrag des Omnibusbetriebes Wolfgang Steinbrück auf Übernahme der Linien der Thüringer Wald- und Straßenbahn nicht zugestimmt.

In einer Stellungnahme der Gemeinde im Rahmen des Anhörungsverfahrens auf Erteilung einer entsprechenden Genehmigung für das Busunternehmen heißt es: „Eine Verlängerung der Linie 4 soll über Spindlerplatz, Lauchagrundstraße, Heinrich-Hoffmann-Straße, Zimmerbergstraße, Theodor-Neubauer-Park, Lauchagrundstraße und Spindlerplatz wieder in Richtung Busbahnhof erfolgen. Der Bus soll analog dem Fahrplan der Thüringer Wald- und Straßenbahn werktags morgens von 4:24 Uhr alle 30 Minuten bis 21:54 Uhr verkehren. Um den Linienverkehr zu ermöglichen, wäre es auf Grund der Straßenbreite erforderlich, die vorgesehene Route mit Halteverbot zu beschränken, was zu einer ungewollten Einschränkung der Anwohner und Gewerbetreibenden führt.“

Zudem stellt sich die Gemeinde demonstrativ hinter das Angebot der TWSB. Laut Bürgermeister David Ortmann ist „die Thüringer Wald- und Straßenbahn für Besucher und Gäste unseres Ortes eine touristische Attraktion. Auch im Hinblick auf das Angebot an unsere Gäste zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV ist davon auszugehen, dass diese gerne eine Fahrt als Highlight unternehmen. Aus diesem Grund stellt das Angebot der Thüringer Wald- und Straßenbahn mehr als nur das Angebot an ÖPNV dar und ist auf Grund seiner fast Einzigartigkeit zu erhalten.“

Der Bau- und Umweltausschuss des Kneipp-Heilbades Tabarz hatte sich zu dem Thema beraten und stellte sich einstimmig hinter eine entsprechende Stellungnahme von Bürgermeister David Ortmann.

 

ZUSCHLAG:

LANDKREIS GOTHA UND GEMEINDE TABARZ RICHTEN LANDKREISFEST 2017 AUS

(07. September)

Der Landkreis Gotha und die Gemeinde Tabarz werden das Landkreisfest 2017 ausrichten. Landrat Konrad Gießmann hatte das symbolische Paar Wanderschuhe, welches den Ausrichtern übergeben wird zum diesjährigen Landkreisfest am vergangenen Sonntag im Rennsteiggarten in Oberhof in Empfang genommen.

Mit dem Landkreisfest bekunden die sieben Landkreise und zwei kreisfreie Städte entlang des Rennsteigs ihre Zusammengehörigkeit. Laut Bürgermeister David Ortmann und Kuramtsleiter Marcel Wedow wird das 10. Landkreisfest am 03.06.2017 im Theodor-Neubauer-Park in Tabarz stattfinden.

Ortmann ist über die Entscheidung, dass das Landkreisfest in Tabarz durchgeführt werden soll, froh. „Es handelt sich dabei wieder um eine Veranstaltung mehr, die der Region gilt aber im Herzen der Gemeinde Tabarz stattfindet“, erklärt Ortmann. „Das Landkreisfest soll auch eine gute Werbung für unseren Ort und unsere Unternehmer werden.“

Kuramtsleiter und Chef-Organisator Marcel Wedow, verspricht ein kurzweiliges Bühnenprogramm für Jung und Alt mit Musik, Tanz, Theater und Folklore aus der gesamten Rennsteigregion. „Natürlich werde auch das Abendprogramm mit Live-Musik nicht zu kurz kommen.“

Zudem freuen sich die Tabarzer auf die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Gotha. Das Gespann hatte in diesem Jahr bereits das Spindlerfest in Kombination mit dem Kreisseniorentag organisiert.

Der Landkreis Gotha war im Jahr 2007 der erste Austräger des Landkreisfestes und wird 2017 turnusgemäß wieder Veranstalter. Der Austragungsort des ersten Landkreisfestes 2007 war der Luftkurort Tambach-Dietharz.

 

AUSZEICHNUNG FÜR DIE GEMEINDE TABARZ (05. September)

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat die Gemeinde Tabarz im Rahmen des Thüringer Tourismuspreises ausgezeichnet. Tabarz erhielt die Anerkennung auf dem Thüringer Tourismustag in Erfurt auf Vorschlag der IHK Südthüringen für das „Tabarzer Kneipp-Konzept für Gesundheitstourismus, Prävention und Rehabilitation“.

Zusammengestellt wurde die Konzeption von Badearzt Dr. Sigurd Scholze unter Einbeziehung des von Bürgermeister David Ortmann verfassten Kurortentwicklungskonzeptes und Angeboten des Hotel Frauenberger und des AKZENT-Hotel zur Post in Tabarz.

Das Konzept enthält unter anderem die strategischen Ziele der Gemeinde Tabarz. So wird beispielsweise auf die künftige Entwicklung des Kurmittelhauses Tabbs zum medizinischen Zentrum eingegangen. Außerdem umfasst das Papier die von Badearzt Dr. Sigurd Scholze erfundene Ausbildung zum Kneipp-Gästecoach. Im Rahmen des zwanzig Übungseinheiten umfassenden Lehrgangs werden touristische Mitarbeiter befähigt die Grundwerte der kneippschen Gesundheitslehre an Kurgäste und Touristen weiterzugeben.

 

MATTHIAS HEY IN TABARZ (25. Juli 2016)

Am 27. Juli 2016 bereist Matthias Hey, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, auf Einladung von Bürgermeister David Ortmann das Kneipp-Heilbad Tabarz. Um 16 Uhr wird der Landtagsabgeordnete die Kindertagesstätte „Käthe Kollwitz“ besuchen. Diese wird derzeit mit Fördermitteln in Höhe von über 878.000 Euro saniert. Ende 2016 sollen in Tabarz erstmals seit über 20 Jahren wieder Krippenplätze angeboten werden.

Danach folgt eine Besprechung des Abgeordneten und Bürgermeister David Ortmann zum Thema Kommunalfinanzen und Gebietsreform im Tabarzer Rathaus.

Ab 18.30 Uhr sind alle Tabarzerinnen und Tabarzer zur Einwohnerversammlung unter freiem Himmel im Theodor-Neubauer-Park eingeladen. Im Vordergrund der Gesprächsrunde mit Hey und Ortmann stehen sowohl landes- und kommunalpolitische Themen wie die Gebietsreform, Kommunalfinanzen aber auch Tourismus- und Umweltthemen. Natürlich sind ebenso Fragen aus der Zuhörerschaft erwünscht.

 

LANDESPOLITIKER BESUCHEN TABARZ (17. Juli 2016)

Dirk Adams, der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Thüringer Landtag, wird am kommenden Dienstag, den 19. Juli 2016, das Kneippheilbad Tabarz besuchen.

Ab 18.30 Uhr sind alle Tabarzerinnen und Tabarzer zur Einwohnerversammlung unter freiem Himmel im Theodor-Neubauer-Park eingeladen. Im Vordergrund der Gesprächsrunde stehen sowohl landes- und kommunalpolitische Themen wie die Gebietsreform, Kommunalfinanzen aber auch Tourismus- und Umweltthemen. Natürlich sind ebenso Fragen aus der Zuhörerschaft erwünscht.

Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung im KUKUNA stattfinden.

 

GEMEINDE ERHÖHT ZUSCHUSS AN KINDERGÄRTEN UM 92.889 EURO (28. Mai 2016)

Die Gemeinde Tabarz hat ihren Zuschuss für den Betrieb der Kindergärten „Käthe Kollwitz“ und „Villa Kunterbunt“ um 92.889 Euro erhöht.

Der Kita-Betreiber „Kinderzentren Kunterbunt“ hatte zuvor für 2016 deutlich mehr Mittel angemeldet, da der Wirtschaftsplan der Einrichtungen für 2016 höhere Personal- und Unterhaltungskosten vorsieht. 2015 betrug der Zuschuss der Gemeinde 490.703,84 Euro. Diese Summe wird 2016 voraussichtlich auf 583.593,84 Euro anwachsen.

Laut Bürgermeister David Ortmann dient die Erhöhung des Zuschusses vor allem der Gebührenstabilität. Würde die Gemeinde hier nicht einpringen, müsste die Differenz von 92.889 Euro auf die Eltern umgelegt werden. Das entspräche einer Gebührenerhöhung von über 50 Euro je Kind und Monat. Derzeit beträgt die monatliche Kindergartengebühr 169 Euro für das erste und 145,20 Euro für das zweite Kind einer Familie.

„Unser Ziel ist es, Tabarz für junge Familien attraktiver zu machen“, so Ortmann. „Dabei spielen Kindergärten, Kinderkrippen und die Höhe der jeweiligen Kindertagesstättengebühren wichtige Rollen. Kindergartenträger und ErzieherInnen sorgen für hohe pädagogische Qualität – und die Gemeinde muss ihrerseits moderate Kita-Gebühren gewährleisten“, erklärte der Bürgermeister nachdrücklich.

 

HAUSHALT GENEHMIGT (25. Mai 2016)

Mit Datum vom 24.05.2016 hat die Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises Gotha den Haushalt der Gemeinde Tabarz für das Jahr 2016 genehmigt.

Was für andere Kommunen ein normaler Vorgang ist, bedeutet für Tabarz etwas ganz Besonderes. War doch zuvor die deutschlandweit erste Rückumstellung von der doppischen Haushaltsführung zur kameralen Haushaltsführung notwendig.

„Die Gemeindeverwaltung, besonders die Finanzverwaltung, hatte einen enormen Aufwand“, so Bürgermeister David Ortmann. „Steve Gerlach, der vor einem Jahr als Kämmerer für Tabarz gewonnen werden konnte, hat definitiv den größten Verdienst an dieser historisch einmaligen Leistung.“

Für Tabarz sei dieser Tag ein wichtiger Schritt zur Normalität.

Das Zahlenwerk umfasst Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde Tabarz in Höhe von 5.856.030 Euro.

 

Für einen Euro: Berliner Unternehmen überträgt der Gemeinde Tabarz Grundstücke im Wert von über 90.000 Euro

Der Gemeinde Tabarz wurden Grundstücke im Wert über 90.762 Euro nahezu kostenfrei übertragen. Als bisherige Eigentümerin forderte die Grieneisen GBG Bestattungen GmbH mit Sitz in Berlin lediglich den symbolischen Betrag von einem Euro.

ahorn-4Olaf Dilge, Geschäftsführer der Grieneisen GBG Bestattungen GmbH – in Thüringen durch Horst Walther Bestattungen vertreten – und Bürgermeister David Ortmann unterzeichneten den Grundstückskaufvertrag am 18. Mai 2016 in Berlin.

Auf dem besagten Gelände befindet sich unter anderem die Kurparkanlage „Arenarisquelle“ und der jüngst eingeweihte Steinpark des Nationalen Geoparks Inselsberg – Drei Gleichen.

Bereits im Vorjahr intensivierte Bürgermeister David Ortmann den Kontakt zu dem regional etablierten Unternehmen, das die Fläche bisher an die Gemeinde Tabarz verpachtet hatte. Grund der Gespräche war die Weiterentwicklung der Anlage sowie die dauerhafte Sicherung der Fläche als Erholungs- und Kuranlage. Insgesamt handelt es sich bei der Grundstücksübertragung um drei Flurstücke, welche insgesamt 5332 Quadratmeter Erholungsfläche, aber auch landwirtschaftlich nutzbares Areal umfassen. 

„Die Vertreter der Grieneisen GBG Bestattungen GmbH zeigten sich von Beginn an zugewandt und entgegenkommend“, so Bürgermeister David Ortmann. Das renommierte Bestattungsinstitut blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zurück, die mit der Wende begann. Bewegte Zeiten des Wandels waren es 1990, dem Gründungsjahr von Horst Walther Bestattungen. Auch 26 Jahre nach der Gründung hat sich der Anspruch des Dienstleistungsunternehmens nicht verändert: Für die Mitarbeiter ist es nach wie vor das Wichtigste, über den gesamten Zeitraum zuverlässig für Hinterbliebene da zu sein und sie menschlich wie organisatorisch zu unterstützen.

In den 1930er Jahren hatte die damalige Gemeinnützige Bestattungsgesellschaft mbH das nun übertragene Gelände erworben, um im Tabarzer Lauchagrund ein Ferienobjekt für ihre Beschäftigten entstehen zu lassen. Dazu kam es im geschichtlichen Verlauf jedoch nicht.

Bei der nun vollzogenen Grundstücksübertragung handelt es sich laut Ortmann tatsächlich um eine der größten Spenden, welche die Gemeinde Tabarz jemals erhielt.

Doch damit nicht genug: Auch für die benachbarte, noch nicht in die Grundstücksübertragung einbezogene Fläche, auf der sich bisher eine alte Villa befindet, scheint nun eine für Tabarz günstige Entwicklung möglich. Sowohl Geschäftsführer Olaf Dilge als auch Bürgermeister David Ortmann kündigten an, eine gemeinsame Lösung für jenes Areal anzustreben.

 

Bürgerversammlung am 15.06. – 18:30 Uhr im KuKuNa

Sehr geehrte Damen und Herren,

die nächste Bürgerversammlung findet am Mittwoch, dem 15.06.2016, 18:30 Uhr, im KUKUNA, Lauchagrundstr. 12a, 99891 Tabarz statt.

Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:

  1. Tabarz auf dem Weg zum Kneipp-Heilbad
  2. Finanzielle Situation der Gemeinde
  3. Sanierung Käthe Kollwitz
  4. Sauberkeit im Ort und Bewirtschaftung der Friedhöfe
  5. Sonstiges

Um auf Ihre Fragen umfassend antworten zu können, bittet der Bürgermeister, Ihre Anfragen

bis Montag, den 13.06.2016 schriftlich zu Händen des Bürgermeisters einzureichen. Vielen Dank!

Nutzen Sie dieses zusätzliche Angebot des Bürgermeisters, um zeitnah über die Entwicklungen in unserem Ort informiert zu sein.

 

Bürgerversammlung am 22.01. – 18:30 Uhr in der Feuerwehr

Sehr geehrte Damen und Herren,

die nächste BÜRGERVERSAMMLUNG findet am Freitag, 22.01.2016 um 18:30 Uhr im Versammlungsraum des Feuerwehrgerätehauses in der Inselsbergstraße 27 in 99891 Tabarz statt.

Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:…

1. Finanzielle Situation der Gemeinde

2. Zertifizierung zum „Kneipp-Heilbad 2016“

3. Bürgerversammlung am 22.01. – 18:30 Uhr in der Feuerwehreranstaltungen 2016

4. HEBESATZSATZUNG FÜR GEMEINDESTEUERN 2016

5. Bürgeranfragen

6. Sonstiges

Hervorzuheben ist an dieser Stelle der Tagesordnungspunk 4 „HEBESATZSATZUNG FÜR GEMEINDESTEUERN 2016“, welcher vor allem Informationen und Diskussion zur geplanten Erhöhung der Hebesätze der Grundsteuer A und der Grundsteuer B einschließt.

Als Bürgermeister schlage ich dem Gemeinderat eine Hebesatzerhöhung der Grundsteuer A auf 360 v. H. und der Grundsteuer B auf 470 v. H. vor.

Eine Anpassung des Gewerbesteuerhebesatzes ist nicht notwendig. Tabarz würde demnach beim Hebesatz der Grundsteuer B auf die Stadt Friedrichroda aufschließen, die bereits 2015 auf 470 v. H. erhöht hat.

Die Erhöhung bei durchschnittlich großen Grundstücken mit Einfamilienhäusern beläuft sich auf 6 Euro bis 40 Euro pro Jahr.

Die Begründung: Wie allgemein bekannt ist, beabsichtigt die Gemeindeverwaltung die Beantragung einer Bedarfszuweisung zur Tilgung von Krediten bzw. zur Senkung des erheblich aufgestauten Unterhaltungsaufwandes. Dazu heißt es in der „Verwaltungsvorschrift des Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales über“ vom 22. Juni 2015: „Im Zeitraum der Haushaltskonsolidierung ist grundsätzlich ein Hebesatz von mindestens 110% der Höhe des gewichteten Landesdurchschnitts in der jeweiligen Gemeindegrößenklasse für die Grundsteuer A, die Grundsteuer B und die Gewerbesteuer festzusetzen.“

Das heißt: Um für eine entsprechende finanzielle Unterstützung vom Freistaat Thüringen in Frage zu kommen, müssen die Gemeindesteuern angepasst werden. Damit ist eine Erhöhung der Hebesätze der Grundsteuer A und der Grundsteuer B notwendig. Aus diesem Grund schlägt der Bürgermeister eine Hebesatzerhöhung der Grundsteuer A auf 360 v. H. und der Grundsteuer B auf 470 v. H.

 

 

Volkstrauertag am 15.11.2015

Einladung zur Kranzniederlegung

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, verehrte Gäste,

anlässlich des Volkstrauertages lade ich Sie in diesem Jahr zu einer ca. halbstündigen Gedenkveranstaltung am 15.11.2015, um 11:30 Uhr, zur Kranzniederlegung an das Kriegsgräberdenkmal / Märchenwiese ein.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

  • Ansprache des Bürgermeisters
  • Ansprache des Herrn Pfarrer Kunze (ev. Kirchgemeinde)
  • Kranzniederlegung mit Trompetensolo von Daniel Hering
  • Schweigeminute

gez. Ortmann, Bürgermeister

Neue Abteilungsleiterin in der Tabarzer Wohnungsbaugesellschaft

 

Am 1. Juni wird eine neue Abteilungsleiterin ihren Dienst in der TWG, Bereich „Wohnen“, antreten. Mit Waltraud Hermann kommt eine Führungskraft, deren beruflicher Werdegang sie bis zur Fachhochschule Erfurt führte, wo sie als Dozentin in den Bereichen Rechnungswesen, Investition und Finanzierung lehrt. Außerdem trat Frau Herrmann als Autorin von Fachbüchern für Immobilienbetriebswirtschaft und Finanzierung hervor.

Die neue berufliche Aufgabe in Tabarz sieht Waltraud Herrmann als Herausforderung, mit ihrem Fachwissen eine Wende in der Geschäftsentwicklung der TWG zu unterstützen. Bürgermeister Ortmann sieht das ähnlich: „Wir sind erfreut, eine solche Expertin für den Bereich Immobilienwirtschaft gewonnen zu haben. Ich wünsche der neuen Abteilungsleiterin, sie möge sich schnell und effektiv in die spezifische Materie einarbeiten und der TWG wirkungsvolle Impulse für einen Wandel vermitteln.“

Dass dieser Wandel unausweichlich und zwingend nötig sein wird, steht außer Frage. Weist doch der Wohnraumbestand in der TWG neben einem enormen Sanierungsstau auch eine indiskutable Leerstandsquote von 30 Prozent auf.

Dass inzwischen ein ehrlicher Blick auf die Problemlagen der TWG gewagt wurde, spricht für den fraglos vorhandenen Willen, die Dinge nicht tatenlos ihrem Lauf zu überlassen. Eine vollständige Bestandsaufnahme sowie die Katalogisierung und Kategorisierung des leer stehenden Wohnraumes wurde mittlerweile beendet.

Damit gelang eine wichtige Voraussetzung, die unangenehme, aber unabdingbare Ist-Analyse so präzise wie möglich vornehmen zu können.

Da der TWG in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für Tabarz ein, so der Bürgermeister wörtlich, „außerordentliches Gewicht“ zukäme, gelte es nun auch, „in jeder Beziehung Außerordentliches“ zu leisten. Laut Bürgermeister Ortmann habe der Kur- und Heimatort Tabarz traditionell eine besondere Lebens- und Wohnqualität zu bieten.

 

 

Neben der einmal jährlich stattfindenden Einwohnerversammlung nach § 15 (1) ThürKO bietet der Tabarzer Bürgermeister in diesem Jahr zusätzliche Versammlungen als Bürgerversammlung an.

Die nächste Bürgerversammlung in Tabarz

findet am Freitag, dem 17.04.2015, 18:30 Uhr, im KUKUNA, Lauchagrundstr. 12a, 99891 Tabarz statt.

  1. Sanierung der Kita „Käthe Kollwitz“ zur Kinderkrippe
  2. Aufnahme von Asylbewerbern in Tabarz
  3. Bürgeranfragen
  4. Sonstiges 

Um auf Ihre Fragen umfassend antworten zu können, bitten wir Sie Ihre Anfragen bis 15.04.2015 schriftlich zu Händen des Bürgermeisters einzureichen. Vielen Dank!Nutzen Sie dieses zusätzliche Angebot des Bürgermeisters, um zeitnah über die Entwicklungen in unserem Ort informiert zu sein.

 

 

Zuversicht in Tabarz und bei Bürgermeister Ortmann

Nach 100 Tagen Blick zurück nach vorn (13.03.2015)

Genau 100 Tage nach seinem Amtsantritt zeigt sich David Ortmann, neugewählter Bürgermeister von Tabarz, nicht nur zufrieden, sondern dankbar. „Die kollegiale Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Rathausmitarbeitern hat mir vieles erleichtert“, so der 32-Jährige, der vor seiner Wahl in Tabarz das Amt des Kurdirektors innehatte.

Zu den konkreten Entscheidungserfolgen von Rathaus und Gemeinderat zählt Ortmann unter anderem die Ergebnisse, die nun im Zusammenhang mit dem vieldiskutierten Kindergartenneubau feststehen. „Das geplante Bürgerbegehren ist vom Tisch; es wird keinen Kita-Neubau geben – stattdessen aber endlich eine Kinderkrippe. Und die seit 2012 bekannten Brandschutzmängel in der Kindervilla ‚Kunterbunt‘ wurden seit Märzbeginn endlich begonnen zu beheben!“, betont der Bürgermeister.

Besondere Wirkung und Wirksamkeit erwartet der Bürgermeister von der durch ihn forcierten Rückkehr zur kameralen Buchführung. Tabarz, das wie viele Thüringer Orte nach wie vor keinen Haushaltsentwurf vorlegen kann, hatte sich im Jahr 2010 für die in Thüringen gemeinhin unübliche doppische Buchführung entschieden, was seitdem immer wieder Kritik hervorrief.

Ortmann vertritt dazu einen eindeutigen Standpunkt: „Die Kameralistik ist für Tabarz derzeit einfach das praktikablere Modell. Auch wenn sich dadurch unsere finanzielle Situation nicht verbessert, war die Entscheidung zur Kameralistik zurückzukehren wichtig für die Handlungsfähigkeit der Gemeinde.“

Die angesprochene finanzielle Situation könnte sich durch einen anderen bedeutsamen Entschluss des Tabarzer Gemeinderates etwas verbessern. Ortmann hatte dem Gremium die Erhöhung der Hebesätze der Grundsteuer und der Gewerbesteuer vorgeschlagen. Der Gemeinderat ist dem Ansinnen des Bürgermeisters mit breiter Mehrheit nachgekommen. „Nicht jeder mag gejubelt haben, als diesem Entschluss besonders schnell ein entsprechender Beschluss folgte. Aber damit“, rechnet David Ortmann vor, „kann die Gemeindekasse jährlich bis zu 150.000 Euro mehr einnehmen.“

Und Tabarz wird das Geld brauchen. Wichtige, unaufschiebbare Investitionen stehen an.

20.000 Euro muss Tabarz dieses Jahr für die dringend notwendige Reparatur eines Tanklöschfahrzeuges der freiwilligen Feuerwehr aufbringen. „Die Verkehrssicherheit des Autos und die Einsatzfähigkeit der Wehr stehen auf dem Spiel. Deshalb soll das Fahrzeug möglichst noch im Frühjahr repariert werden“, sagt der Bürgermeister.

Für die erwähnte Einrichtung einer Kinderkrippe muss gleichfalls als größerer Kostenpunkt veranschlagt werden. Für dieses Projekt hat sich inzwischen ein Beirat gebildet. „Dass diesem Gremium nicht nur Sachverständige und politische Entscheidungsträger, sondern auch Eltern und Erzieher angehören und angehört werden, empfinde ich für kommende, ähnlich bedeutsame Projekte als richtungsweisend. So wird auch dafür gesorgt, dass Politik nicht am Bürger vorbei plant“, so Ortmann.

Diese Verbundenheit, die sich Bürgermeister Ortmann für seine Amtszeit und den gemeinsamen Heimatort wünscht. Mitunter fordert er sie auch deutlich ein. Offenbar mit Erfolg. Die jüngste Gemeinderatssitzung endete bereits nach einer guten Stunde mit durchweg einstimmig gefassten Beschlüssen.

Um Missverständnissen vorzugreifen, erläutert Ortmann die neue Entscheidungsfreude ebenso einfach wie einleuchtend: „Gemeinderat und Gemeindeverwaltung bereiten die Sitzungen professionell vor. Auch ist unübersehbar, dass frühere Spaltung inzwischen völlig fehlt und der bekannte Tabarzer Kampfgeist in eine vernünftige Richtung gelenkt werden konnte.“

Etwas von diesem Biss war spürbar, als es um die zügige Eröffnung des umgebauten Aussichtsturmes auf dem Großen Inselsberg ging. Hier war besonders die Kurverwaltung gefordert. Der alle Beteiligten überraschende Besucherzustrom gab all jenen recht, die in einem Kraftakt sondergleichen die Turmeröffnung zuwege brachten. Damit ist vor allem Marcel Wedow gemeint. Ortmann hatte ihn zu Beginn des Jahres als neuen Organisations-Chef für die Kurverwaltung gewinnen können. Der Urtabarzer Wedow sei ein fähiger und kreativer, aber auch durchsetzungsstarker neuer Organisations-Chef, freut sich der Bürgermeister.

Ähnlichen Erfolg erhofft Ortmann nun auch auf anderer Ebene. Der zunehmende Wohnungsleerstand in der Tabarzer Wohnungsbaugesellschaft konnte gestoppt werden; es wird saniert, renoviert, vermarktet und es zeichnet sich, so nimmt es wenigstens Ortmann wahr, bereits eine erste Tendenz für zunehmendes Mieterinteresse ab.

Was hier noch vage und eher wie eine Prognose klingt, kann im Falle des viel Gerede verursachenden Kurbades „tabbs“ als Erfolgsmeldung bestätigt werden: Künftig werden dort in Zusammenarbeit mit der AOK Plus sogenannte „Kneipp-Aktivwochenenden“ angeboten. Eine finanziell sichere Sache, da die Krankenkasse einen ordentlichen Zuschuss garantiert.

Lange lag das Konzept dafür auf dem Schreibtisch des damaligen Kurdirektors. Als Bürgermeister sieht David Ortmann nun ein ebenso profitables wie Kneipp-bezogenes Projekt endlich verwirklicht.

Denn dass gerade ihm als Ex-Kurdirektor die Kneipp’sche Gesundheitslehre auch als Bürgermeister am Herzen liegen würde, stand bereits bei Ortmanns Amtseinführung fest. Man darf gespannt sein, ob und wie der Kneippkurort Tabarz sich davon künftig beeinflussen lässt.

Vor wenigen Tagen begannen erste Vorbereitungen für den Eintritt in den Zertifizierungsvorgang, an dessen Ende für den einzigen Thüringer Kneipp-Kurort das Prädikat „Kneipp-Heilbad“ stehen soll.

 

Luftqualitätsmessung in und um Tabarz

Nach Vierteljahr wird lufthygienisches Gutachten folgen (06.03.2015)

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Nicole Creutzburg, Rudolf Radmacher, Prof. Dr. Jürgen Kleinschmidt und Badearzt Dr. Sigurd Scholze nach der Anbringung der NO2-Messgeräte.

Foto: Michael Lenz.

 

In dieser Woche wurde im Kneipp-Kurort Tabarz die erste konkrete Maßnahme zur Erlangung des Prädikates „Kneipp-Heilbad“ eingeleitet.

Es handelt sich hierbei um die drei Monate währende Luftqualitätsmessung, die ein wichtiges Kriterium im Zertifizierungsprozess zum Heilbad darstellt. Für die Installation und Einrichtung der NO2-Messgeräte reiste aus München Prof. Dr. Dr. Dipl.-Ing. Jürgen Kleinschmidt an, inzwischen emeritierter Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität, welche gleichfalls in der bayerischen Landeshauptstadt beheimatet ist.

In den kommenden Wochen wird Prof. Kleinschmidt nicht nur die übermittelten Daten dieser sogenannten „lufthygienischen Detailmessung“ aufnehmen, einordnen und auswerten, sondern auch das sich daraus ergebende Gutachten formulieren.

Diese Expertise wird unter Verwendung aller relevanten bioklimatischen Jahresdaten eine erste Orientierung darüber ermöglichen, ob das Ziel, Tabarz zum Kneipp-Heilbad erheben zu lassen, erreichbar ist.

Bei der wöchentlich zu erfolgenden Entnahme der Proben wird der Professor vor Ort von Nicole Creutzburg unterstützt, ihres Zeichens Mitarbeiterin des Kneipp-Landesverbandes Thüringen.

Den Status als einziger Kneipp-Kurort Thüringens hatte Tabarz seit 2001 gehalten und sich während dieser Zeit peu à peu als Heimstatt der Kneipp’schen Gesundheitslehre in Thüringen etablieren können.

Daraus resultierte der von prominenten Tabarzer Kneippianern wie Badearzt Dr. Sigurd Scholze und Bürgermeister David Ortmann nachdrücklich unterstützte Plan, den Ort für eine Prädikatisierung zum Kneipp-Heilbad vorzubereiten.

Es gelte, so Ortmann, keine Zeit zu verlieren. Denn bereits im Jahre 2016 soll und muss der Zertifizierungsprozess abgeschlossen sein. Im Erfolgsfalle hieße das für den 4000-Seelen-Ort, nach sieben Jahrzehnten wieder den Titel „Bad“ – in diesem Falle sogar „Heilbad“ – im Ortsnamen führen zu dürfen.

 

 

 

Aus Tabarzer Kita „Käthe Kollwitz“ soll Kinderkrippe werden

Architekturbüro und Gemeindeverwaltung stellten Vorentwurf für Umbau vor (04.03.2015)

Im Zuge der Schaffung von 46 Kinderkrippenplätzen für die Gemeinde Tabarz gibt es nun einen ersten Entwurf für die bauliche Neugestaltung des Krippengebäudes. Dieses bisher als Kindertagesstätte bekannte Objekt benötigt eine umfassende Modernisierung, um seiner neuen Nutzungsaufgabe gerecht werden zu können.

Der vom Architektur- und Ingenieurbüro Lehrmann & Partner ausgearbeitete Vorentwurf einer Sanierung wurde nun dem nur für diesen Krippenumbau formierten Sanierungsbeirat vorgelegt.

Der Beirat setzt sich von fachbezogener Seite aus Mitgliedern des Bauausschusses und des Sozialausschusses, des Bauamtes und Michael Heß, dem federführenden Architekten, zusammen.

Darüber hinaus arbeiten im Beirat Erzieher, Eltern und Gemeinderatsmitglieder mit. Den Vorsitz führt der Tabarzer Bürgermeister David Ortmann.

Diese Zusammensetzung ergab sich aus dem Wunsch, so früh wie möglich sowohl Eltern und Erzieher als auch Gemeinderatsmitglieder in die Planung einzubinden, um von Anfang an Wünschen, Bedenken und Empfehlungen gleichermaßen Beachtung zu ermöglichen. Mit der Kenntnisnahme des Vorentwurfes durch alle Mitglieder des Sanierungsbeirates war es indes nicht getan.

Bürgermeister David Ortmann hob hervor, dass eine allgemeine Zustimmung zum Vorentwurf zu verzeichnen sei. Auch der Bürgermeister selbst, obschon kein Bauexperte, zeigte sich angetan von der Intention des Architekten Michael Heß, die der künftigen Arbeit der Erzieher eine, so wörtlich, „gewisse räumliche Durchlässigkeit und Flexibilität bei der Arbeit im Haus“ ermögliche. Auch sei deutlich erkennbar, dass Heß‘ Entwurf den baulichen und landschaftsbezogenen Gegebenheiten Rechnung trage.

Bürgermeister Ortmann betonte indes auch, dass es keinesfalls um Kunst am Bau gehen solle, sondern darum, die konzeptionellen Ansprüche an eine Krippe mit solider Sanierung der Bausubstanz zu kombinieren. Um die Funktionalität des Gebäudes zu sichern, seien neue Fenster und Türen ebenso essentiell wie eine moderne Installation von Wasser- und Stromleitungen.

Dem Entschluss, aus der Kindertagesstätte „Käthe Kollwitz“ eine – bislang in Tabarz fehlende – Kinderkrippe entstehen zu lassen, ging am 8. Januar ein Gespräch des Bürgermeisters im Gothaer Jugendamt voraus. Dort wurde erklärt, dass die Gemeinde Tabarz für das Krippenprojekt Fördermittel beantragen könne. Ein entsprechendes Förderprogramm, initiiert von der damaligen Familienministerin von der Leyhen macht das auch im Jahr 2015 möglich.

Sofern bis zum 30. April dieses Jahres ein diesbezüglicher Antrag gestellt wird, kann die Gemeinde Tabarz auf nicht unerheblichen Finanzzuschuss für den Krippenbau hoffen. Auch dieser Antrag solle jedoch, so noch einmal Bürgermeister Ortmann, durch vollständigste Zustimmung von Eltern, Erziehern und Gemeinderat gestützt werden. Jeder solle und müsse genau wissen dürfen, was hier ins Werk gesetzt werden wird. Ortmann wörtlich: „In Folge eines solchen, möglichst hohen Informationsstandes sollten sich unnötige Reibungsverluste bis zum erfolgreichen Abschluss des Umbaus vermeiden lassen.“

 

Neue Geschäftsordnung für Tabarzer Gemeinderat (03.03.2015)

Der Tabarzer Gemeinderat soll am kommenden Montag über eine neue Geschäftsordnung für den Gemeinderat und die Ausschüsse der Gemeinde Tabarz entscheiden. Neben der Handlungsfähigkeit des Gemeinderates selbst steht auch die Arbeit der Ausschüsse im Fokus dieses Entwurfes.

Bürgermeister David Ortmann räumte zwar ein, dass erst im Oktober des Vorjahres eine erneuerte Geschäftsordnung in Kraft getreten war, verwies aber auf die Notwendigkeit weiterer Änderungen.

In Abstimmung mit den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses wurde vereinbart, einen Änderungsentwurf vorzubereiten, der den entsprechenden Gremien mehr Arbeitsfähigkeit und Praxisnähe offeriert.

Bürgermeister Ortmann strebt mit der neuen Geschäftsordnung eine Straffung und Vereinfachung der Struktur an. So soll es künftig zwei Ausschüsse und einen Beirat weniger geben. Konkret bedeutet das, den Seniorenbeirat abzuschaffen und dessen Arbeitsbereich dem Sozialausschuss zuzuschlagen.

Ebenfalls abzuschaffen ist nach den Worten des Bürgermeisters der sogenannte Beteiligungsausschuss, „der in diesem Leben“, so David Ortmann nicht ohne Ironie, „kein einziges Mal getagt hat“ und das offenbar auch nicht mehr tun wird.

Weiter ist in Planung, die Aufgaben des Werksausschusses für das Gemeindewerk Tabarz vom Haupt- und Finanzausschuss übernehmen zu lassen. Bürgermeister Ortmann verbindet mit dieser zahlenmäßigen Reduzierung der Gremien vor allem den Wunsch nach effizienter Wirksamkeit.

Im Verhältnis gesehen habe die Gemeinde Tabarz, so Ortmann, mehr Ausschüsse als der Deutsche Bundestag. Es sei aber wichtig, dass den ehrenamtlichen Kommunalpolitikern ihre Arbeit so einfach und transparent wie möglich gemacht werde. Unnötige Sitzungen und Dienstwege seien zu vermeiden.

Ortmann weist daraufhin, dass er sich mit dem vorgeschlagenen Geschäftsordnungsentwurf möglichst nahe an das Muster gehalten habe, das auch vom Gemeinde- und Städtebund empfohlen werde. Es gelte nach David Ortmanns Worten also nicht, das Rad neu zu erfinden, sondern schnell eine rechtssichere Satzung mit hoher Praktikabilität vorzulegen.

 

 

Tabarz und die weite Welt

Ab März im Netz: Internetauftritt des Kurortes wurde modernisiert

Tabarz goes online. Pünktlich zum 1. März 2015 wird der Internetauftritt des Kneipp-Kurortes in ein neues Gewand gehüllt. Doch auch inhaltlich soll die Homepage der Gemeinde Tabarz den aktuellen Anforderungen Rechnung tragen.

Bürgermeister Ortmann hatte als eine seiner ersten Amtshandlungen die ehemals mit der Website-Betreuung betraute Firma von ihrer Aufgabe entbinden lassen. Nun haben zwei Tabarzer Unternehmer der Gemeinde Tabarz bei der Erstellung der neuen Seite unter die Arme gegriffen. Thomas Grübel, Spezialist für Suchmaschinenmarketing und Werbegrafiker Michael Lenz setzen derzeit das neue Konzept um, welches die Schwerpunkte der Tabarz-Homepage ganz klar auf Bürgerservice & Tourismus legt.

Laut David Ortmann wird die neue Seite so konzipiert, dass sich touristische Angebote mittels verständlicher Suchmodalitäten leicht auffinden und verwerten lassen. Der Bürgermeister denkt hier vornehmlich an Hotels und Kliniken, die Vermieter von Ferienwohnungen und die Anbieter von touristischen Highlights.

Darüber hinaus soll der Online-Auftritt auch der heimischen Bürgerschaft ein informatives Forum bieten. So werden der Homepage nicht nur die verschiedenen Satzungen der Gemeinde und Formulare zu entnehmen sein – die Gemeinde Tabarz will künftig auch via Internet auf Möglichkeiten hinweisen, leerstehende Immobilien und Flächen nutzbar zu machen.

Alles in allem sieht die Gemeindeverwaltung sich mehr denn je in der modernen Kommunikationskultur angekommen. Noch einmal der Bürgermeister: „Tabarz ist fraglos ein Ort mit hoher Lebens- und Arbeitsqualität. Darauf muss heutzutage gerade und ganz besonders im World Wide Web hingewiesen werden.“

Die Homepage soll also als erstes und wichtigstes Aushängeschild des traditionsreichen Kurortes in die weite Welt hinaus wirken. Aussagekräftig, attraktiv und – wie das heute so treffend heißt – „suchmaschinenoptimiert“. Diesen Anspruch können ab März sowohl Einheimische wie Besucher auf sich wirken lassen.

 

Mit frischer Luft zum Heilbad Tabarz

Im März erste Untersuchungen innerhalb des Zertifizierungsvorgangs

Die frische Luft in, um und über Tabarz kommt in Kürze ganz offiziell auf den Prüfstand. In der ersten Märzwoche beginnen im Kneipp-Kurort lufthygienische Detailmessungen, die das Fundament für ein darauf aufbauendes lufthygienisches Gutachten bilden werden. Der Messzeitraum umfasst zwölf Wochen, wird also Ende Mai sein Ende finden. Das erwähnte Gutachten ist essentielle Voraussetzung für die demnächst anstehende Aufwertung des seit fünfzehn Jahren als Kneipp-Kurort ausgewiesenen Tabarz zum Kneipp-Heilbad. Der Tabarzer Gemeinderat hatte bereits am 3. September des Vorjahres entschieden, dass der Kurort ab 2015 die Erlangung des Titels „Heilbad“ anstreben solle. Nun leitete Bürgermeister David Ortmann erste Maßnahmen ein, um dieses Ziel auch wirklich erreichen zu können. Es gelte, so Ortmann, keine Zeit zu verlieren. Denn bereits im Jahre 2016 soll und muss der Zertifizierungsprozess abgeschlossen sein. Im Erfolgsfalle hieße das für den 4000-Seelen-Ort, nach sieben Jahrzehnten wieder den Titel „Bad“ – in diesem Falle sogar „Heilbad“ – im Ortsnamen führen zu dürfen.

Jedoch werden die demnächst zu erstellenden lufthygienischen und bioklimatischen Gutachten nur die ersten Expertisen in einer Reihe weiterer Bewertungen sein. Ein solcher Zertifizierungsprozess, das wissen die Tabarzer Kneipp-Aktivisten natürlich, ist weder Spaziergang noch Zuckerschlecken. Trotzdem blicken Badearzt Dr. Sigurd Scholze und Bürgermeister Ortmann – zwei ausdrückliche Befürworter des Wagnisses – besagter Prädikatisierung zum Heilbad mit Selbstvertrauen entgegen. Auf starke Partner wird verwiesen, auf einflussreiche Personen und renommierte Verbände, die den Tabarzern mit Sympathie, Fachwissen und tätiger Solidarität zur Seite stehen wollen. So konnte, um ein prominentes Beispiel namentlich zu nennen, mit Achim Bädorf der Präsident des Bundesverbandes deutscher Kneippheilbäder bzw. Kneippkurorte als Mentor und Motor gewonnen werden.

Nicht minder wichtig wird für das Projekt auch die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dr. Dipl.-Ing Jürgen Kleinschmidt einzuordnen sein. Der emeritierte Professor, seinerzeit an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität lehrend, reist zu Märzbeginn in Tabarz an, um die Installation der Luftmessstation zu überwachen und den Messbetrieb einzuleiten. Prof. Kleinschmidt wird übrigens nicht nur die bioklimatischen Tagesdaten protokollieren, sondern auch deren gutachterliche Bewertung vornehmen. An renommierter wie kompetenter Mitwirkenden wird es also nicht fehlen.

Ist das der Grund, weshalb Bürgermeister Ortmann so optimistisch verlauten lässt, das Vorhaben, Tabarz zum Heilbad befördern zu lassen, sei keine Spinnerei, sondern ein realistisches Ansinnen? Ortmann begründet seine Zuversicht mit einem „deutlich spürbaren gemeinschaftlichen Engagement vieler Tabarzer für den Prädikatisierungsplan“. Es bleibt den Einwohnern wohl auch nichts Anderes übrig. Tickt doch für den bisherigen Kneipp-Kurort nach nunmehr fast fünfzehn Jahren sowieso die Uhr. Im Jahre 2016 stünde nämlich ohnehin die Prüfung, Verteidigung und Neuerteilung des Prädikates „Kneipp-Kurort“ ins Haus. Tabarz sähe sich demnach so oder so genötigt, einem neuerlichen Prüfungsprozess standzuhalten. Das hat nicht nur ideelle, sondern (wie so oft) ganz handfeste, sprich: finanzielle Gründe. Ohne eine erneuerte Zertifizierung dürfte der Kurort nämlich weder Kur- noch Fremdenverkehrsbeiträge erheben. Und die schlagen in summa jährlich mit runden 200 000 Euro zu Buche. Die Gemeinde, so argumentiert denn auch der Bürgermeister, sei also schon deshalb in der Pflicht, den Prädikatisierungsvorgang so gut wie möglich vorzubereiten. Ob es am Ende für den Titel „Heilbad“ reichen kann und wird, wird indes anderwärts entschieden. Eine erfolgreiche Zertifizierung wäre ein bemerkenswerter Erfolg für Tabarz. Er wäre nachgerade eine wirkliche, aber nicht unverdiente Sensation.

 

Tabarz investiert in Kindereinrichtung

Villa Kunterbunt: Brandschutzkonzept wird umgesetzt

Die Gemeinde Tabarz hat in dieser Woche mit der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes für den Kindergarten „Villa Kunterbunt“ begonnen. Der Bürgermeister des Kneipp-Kurortes, David Ortmann, legte besonderen Wert darauf, den Beginn der Arbeiten so früh wie möglich beginnen zu lassen. Wurden doch bereits im Juli des Jahres 2012 während einer Gefahrenverhütungsschau eklatante „brandschutztechnische Mängel am Objekt“ festgestellt.

Bereits damals wäre sofortiges Handeln angezeigt gewesen. Doch die lange Zeit offene Richtungsentscheidung, in Tabarz einen Kita-Neubau zu errichten oder beide vorhandene Kindergärten zu sanieren, verhinderte auch Maßnahmen, die monierten Brandschutzmängel zu beseitigen.

Mit dem Beschluss im Dezember 2014 des Gemeinderates, von einem Neubau abzusehen und stattdessen die vorhandenen Kitas zu sanieren, kann nun endlich auch den Brandschutzbestimmungen Genüge getan werden. Konkret geht es um das Treppenhaus, um Flure und Notausgänge, von denen die sogenannte „Brandlast“ genommen werden muss. Daraus folgt, dass die Kindergarderobe künftig in den Besprechungsraum und das Büro der Kita-Leiterin verlegt werden muss. Diese wiederum werden ins Souterrain der „Villa Kunterbunt“ umziehen; auch der neue Besprechungsraum wird dort zu finden sein. Weiterhin werden zwei Gruppenräume zusätzlich mit Notausgängen versehen und natürlich wird das gesamte Treppenhaus gemäß den aktuellen Brandschutzbestimmungen umgestaltet.

Viel Arbeit also. Um Kosten zu sparen, will die Gemeinde Tabarz möglichst viele Arbeiten in Eigenleistung realisieren. Dies wird besonders beim Umbau des Besprechungsraumes sowie des Leitungsbüros möglich sein. Indes kommt die Gemeinde nicht umhin, bestimmte Leistungen von zertifizierten Brandschutz-Fachleuten erbringen zu lassen. Das mag trotz allen Kostenbewusstseins ein Grund dafür sein, dass sich die Umbaukosten inklusive Material und Lohn in einem Bereich um 100 000 Euro erwartet werden. Damit ist diese Baumaßnahme schon jetzt die umfangreichste Investition, welche die Gemeinde Tabarz im Geschäftsjahr 2015 zu realisieren hat.

Beendet werden soll die Maßnahme, „bis zum Jahresende“, so Ortmann wörtlich. „Viel Arbeit, Zeit, Geld und Material für etwas, von dem eigentlich zu hoffen ist, dass es gar nicht zum Einsatz kommen muss“, so Ortmann. „Für die bekanntlich mit Finanzproblemen beladene Gemeinde ist dieser Aufwand ein Kraftakt. Nichtsdestotrotz werden wir mit diesem Umbau unser Engagement in Sachen Tabarzer Kindergärten nicht beenden.“

Denn die nächsten Aufgaben wurden bekanntlich bereits formuliert: Die Schaffung einer Kinderkrippe am derzeitigen Standort der Kita „Käthe Kollwitz“.

 

Hochzeit auf dem Gipfel

Auf dem Aussichtsturm „Großer Inselsberg“ werden ab April Trauungen angeboten

Laut Bürgermeister David Ortmann will die Gemeinde Tabarz heiratswilligen Paaren ab April 2015 die Möglichkeit bieten, sich im Aussichtsturm „Großer Inselsberg“ trauen zu lassen. Das am höchsten gelegene Trauzimmer Thüringens auf über 930 Meter über Normal Null soll in den kommenden Wochen eingerichtet werden.

„Mit dem Trauzimmer auf dem markantesten Berg des Thüringer Waldes verfügt Tabarz über eine äußerst außergewöhnlichen Ort für die standesamtlichen Trauungen“, meint Monika Siede, die geschäftsführende Beamtin der Stadt Friedrichroda. An guten Tagen sei eine herrliche Sicht über weite Teile Thüringens bis zum Brocken möglich. Die Trauungen werden vom Standesamt Friedrichroda durchgeführt. Die Nachbarstadt des Kneipp-Kurortes übernimmt bereits seit 14 Jahren alle standesamtlichen Aufgaben des Kneipp-Kurortes und ist dementsprechend für die eigentliche Trauung und den zugehörigen Verwaltungsakt zuständig.

Für die Organisation und die räumliche Ausgestaltung der Trauung wird die Kurverwaltung Tabarz unter Federführung des neuen Organisations-Chefs Marcel Wedow verantwortlich sein. Der Tabarzer wirbt vor allem für die vielfältigen Möglichkeiten, welche das Plateau „Großer Inselsberg“ bietet. Schließlich könne neben der Trauung auch gleich das Hochzeitsessen bzw. die Hochzeitsfeier auf dem Inselsberg stattfinden – „gastronomische Anbieter sind schließlich vor Ort“, erklärt Wedow.

Die Gemeinde Tabarz zieht eine Woche nach der Eröffnung des Aussichtsturmes auf dem Großen Inselsberg eine positive Bilanz. Laut Bürgermeister David Ortmann wurden in den ersten 14 Tagen seit der Eröffnung knapp 3500 Besucher gezählt.

Neben einer Wintersportausstellung sind derzeit auch atemberaubende Exponate von Uwe Salzmann zu sehen. Der Gothaer Künstler präsentiert sein Werk in der Ausstellung „Faszination Holzbearbeitung“.

Der Aussichtsturm „Großer Inselsberg“ ist täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2 Euro. Für Kinder unter einem Meter ist der Eintritt frei.

Heiratswillige Paare können sich Montag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr in der Kurverwaltung Tabarz in der Lauchagrundstraße 12a (Telefon: 036259 – 5600) oder während der Öffnungszeiten im Standesamt Friedrichroda melden.

 

Parlamentarier tagten in Tabarz

Klausur: SPD-Landtagsfraktion zu Gast im Kneipp-Kurort

Die Abgeordneten der SPD-Landtagsfraktion sowie alle sozialdemokratischen Minister und Staatssekretäre der Landesregierung waren in der vergangenen Woche in Tabarz zu Gast. Grund für den zweitägigen Besuch in Thüringens einzigem Kneipp-Kurort war die Winterklausur der Parlamentarier, die nun schon zum zweiten Mal in Folge in Tabarz stattgefunden hat.

Nun, zu Beginn der 6. Legislaturperiode des Thüringer Landtages, diskutierten Abgeordnete und Regierungsvertreter über die wichtigsten im Koalitionsvertrag verankerten Vorhaben sowie den Etat 2015.

Wichtig für Bürgermeister Ortmann, der ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm, waren allerdings die Gespräche mit Finanzministerin  Heike Taubert, Innenminister Holger Poppenhäger und Wolfgang Tiefensee, dem Wirtschaftsminister des Freistaates Thüringen.

„Trotz der schwergewichtigen Themen bot sich die Gelegenheit in entspannter Atmosphäre und vor allem ohne Zeitdruck über die Probleme in der Gemeinde Tabarz zu sprechen“, so Ortmann. Dies sei sehr selten im hektischen politischen Tagesgeschäft.

„Ein guter Anfang“, resümiert Bürgermeister David Ortmann mit vorsichtigem Optimismus, „ist das allemal. Nun fehlt uns nur noch ein gutes Ende.“

 

Flagge auf Halbmast

Zum 70. Todestag: Tabarz gedenkt dem Reichstagsabgeordneten Theodor Neubauer

Anlässlich des 70. Jahrestages der Ermordung des Reichstagsabgeordneten Theodor Neubauer wird die Tabarzer Flagge am kommenden Donnerstag, dem 5. Februar 2015, vor dem Rathaus im Theodor-Neubauer-Park auf Halbmast gehisst. Das kündigt Bürgermeister David Ortmann an.

Der Historiker, Pädagoge, Parlamentarier und Widerstandskämpfer Neubauer wurde am 8. Januar 1945 in Berlin vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 5. Februar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden enthauptet.

Theodor Neubauer lebte seit 1939 in Tabarz und baute ab 1941 zusammen mit Magnus Poser ein Widerstandsnetz auf. Neubauer, der 1923 als Staatsrat der Thüringer Landesregierung gewählt wurde, trat für den Zusammenschluss aller Hitlergegner ein.

Nun wird am kommenden Donnerstag, 11 Uhr, die Gedenkkundgebung beginnen. Die Feierlichkeit findet am Grabmal Theo Neubauers im Theodor-Neubauer-Park statt. Organisiert werde die Veranstaltung traditionell von Martin Mürb, dem Kreisvorsitzenden der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes.

Bürgermeister David Ortmann und VVN-Chef Martin Mürb haben anlässlich des Gedenkens dazu aufgerufen, keine Toleranz gegenüber Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus zu dulden.

„Wenn sich die furchtbaren Ereignisse nicht wiederholen sollen, braucht Zukunft auch die Kraft der Erinnerung“, so Mürb.

In Tabarz erinnert heute auch ein so genannter „Stolperstein“ an Neubauer. Die Messingplatte befindet sich vor dem ehemaligen Haus des Widerstandskämpfers im heutigen Theodor-Neubauer-Park. „Der Gedenkstein ist auch ein Hinweis: Rassismus und Antisemitismus dürfen nicht salonfähig werden“, mahnt Martin Mürb.

Laut Bürgermeister David Ortmann sind die 1930er und 1940er Jahre, das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Millionen hätten unter dem Terror und der Gewalt gelitten, weil die Mehrheit der Gesellschaft weggesehen habe.

„Diese Mentalität des Wegsehens darf bei uns nie wieder Einzug halten! Wer seine Augen verschließt, erkennt sein Land beim Öffnen der Augen nicht wieder“, meint Ortmann gerade im Hinblick auf die derzeit stattfindenden Demonstrationen in Dresden und Leipzig. „Diskriminierende Parolen dürfen in einer offenen Gesellschaft kein Gehör finden“, so der Bürgermeister.

 

Anpassung der Hebesätze von Grund- und Gewerbesteuern

Wie allgemein bekannt, ist Tabarz die am höchsten verschuldete Kommune des Landkreises. Auffällig ist jedoch, dass im einzigen Thüringer Kneipp-Kurort die niedrigsten Steuerhebesätze in der Region gültig sind. Doch damit muss möglichst bald Schluss sein. Ginge es nach dem Willen des neugewählten Tabarzer Bürgermeisters David Ortmann, so müsste der Gemeinderat in seiner Sitzung am 26. Januar einer Anhebung der Grundsteuer B sowie des Gewerbesteuerhebesatzes zustimmen.

Laut Ortmann, liegt der Grund dafür auf der Hand: Die Ausgaben für freiwillige Leistungen seien im Vergleich zu anderen Kurorten zwar als gering einzuordnen. Das eigentliche Problem sieht der Bürgermeister allerdings darin, dass die Gemeinde Ihrem Einnahme-Potential nicht gerecht wird.

Im gesamten Territorium um Tabarz werden Grund- und Gewerbesteuer-Hebesätze von 400 Prozent erhoben. Dies betrifft sowohl Friedrichroda, Finsterbergen und Tambach-Dietharz als auch die Stadt Waltershausen samt angegliedertem Emsetal. Die Gemeinde Tabarz erhebt aber lediglich einen Gewerbesteuerhebesatz von 360 Prozent.

Diese Steuerbemessung, welche in den aufgezählten Ortschaften seit vielen Jahren gilt, unterschreite die Gemeinde Tabarz demnach „um 40 Prozent“, wie Bürgermeister Ortmann nachdrücklich betont. Und: „Es steht einem derart verschuldeten Ort einfach nicht zu an solch niedrigen Steuersätze festzuhalten!“ Es fehlen der Gemeinde aufgrund der geringen Hebesätze schlicht Steuereinnahmen. Folgt man der Sicht Ortmanns, so gingen der Gemeinde dadurch in den vergangenen Jahren erhebliche finanzielle Mittel verloren – oder wurden gar nicht erst eingenommen.

Um einem naheliegenden Missverständnis vorzubeugen, ließ Ortmann im  gleichen Atemzug verlauten, dass die Tabarzer Bürger nun keinesfalls überzogene Steuerhebesätze zahlen sollen. Vielmehr will der Bürgermeister seinen Vorstoß so verstanden wissen, dass den Bürgern und Gewerbetreibenden verständlich wird, dass eigentlich schon längst eine Anpassung der Steuersätze nötig und angebracht gewesen wäre. Auch wenn dies natürlich schmerze. Der Bürgermeister wisse schließlich, dass die Bürger und Unternehmen von allen Seiten immer mehr belastet würden. Dennoch sei der Schritt notwendig. Der Gemeinde könnte sonst die Handlungsunfähigkeit drohen. Beispielhaft erwähnte Ortmann den veralteten Fuhrpark des Tabarzer Bauhofes. Das wichtigste Fahrzeug, das dem Wintersdienst zur Verfügung stände, trüge ein Typenschild mit dem Baujahrvermerk 1978. Aber der Bürgermeister gibt der Problematik natürlich auch sachliche Worte: „Allein die Prüfung der noch ausstehenden Jahresabschlüsse für 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014 könnten die Gemeinde noch eine sechsstellige Summe kosten, zudem sei die Gemeinde dazu gezwungen die Verluste des Ski-Liftes von vor fünf Jahren noch auszugleichen, auch ein Projektsteuervertrag mit der LEG und der im Jahre 2009 geschlossene Planungsvertrag für den Neubau eines Kindesgartens müsse noch erfüllt werden…“

Auf die Gemeinde Tabarz kommen so in den nächsten Monaten enorme Kosten aus den vergangenen Jahren zu. Laut Ortmann können den anstehenden Ausgaben nicht allein mit Einsparungen entgegengetreten werden. „Das Loch ist einfach zu groß“, so der Bürgermeister. Durch die geplanten Hebesatzveränderungen hofft die Gemeinde auf Mehreinnahmen von bis zu 100 000 Euro.

Für den 22. Januar lädt der Bürgermeister zu einer Einwohnerversammlung ins KUKUNA ein, um mit den Bürgern ab 18.30 Uhr über die Notwendigkeit der Erhöhung der Steuerhebesätze zu d iskutieren. „Bei allem Zeitdruck“, so Ortmann, „müssten die Bürger vor derart wichtigen Entscheidungen zu Wort kommen können.“